Wie wir unser Bier machen

Gutes Bier ist ein hochwertiges und wertvolles Lebensmittel.  Bier muss rein sein: Jeder kennt das Reinheitsgebot. 1516 ist es in Landshut in Bayern entstanden und für Qualitätsbiere immer noch das Maß aller Dinge.
Gebraut wird mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Sonst nichts.  Aber all das muss von bester Qualität sein. So einfach ist das.
Und so schwer: Ein guter Brauer muss viel über seine Produkte aus reiner Natur wissen. Und noch einiges mehr. Das Wissen darüber füllt Bibliotheken.

Bernhard und Harald Neff wurden in der Hochschule Weihenstephan zu Diplom-Braumeistern ausgebildet. Wir sind badische Brauer aus Leidenschaft. Und wir sind in unserer Heimat verwurzelt.

Wir verwenden ausschließlich bestes GerstenmaIz aus der Malzfabrik Eckenstein in Lahr. Ebenso wichtig: Hopfen. Das Hanfgewächs ist eine uralte Kulturpflanze, die dem Bier seine herben Aromen und Geschmacksnoten gibt. Die beruhigenden Inhaltsstoffe werden seit Jahrhunderten in der Pflanzenmedizin genutzt und machen Bier haltbarer. Diese Eigenschaften vereint nur Naturhopfen in sich, weshalb wir niemals Hopfenextrakt verwenden. Wir beziehen unseren Hopfen aus verschiedenen süddeutschen Hopfengärten.

Schließlich: das Wasser. Die Seele des Biers. Das Wasser unserer Biere kommt aus den Tiefen des mächtigen Kandelmassivs. Es hat ungeheure Gesteinsschichten aus Gneis, eine Milliarde Jahre alt, durchlaufen und so schmeckt es auch: leicht mineralisch, nach reiner, unberührter Natur. Wir fördern dieses Wasser aus unserem eigenen Tiefbrunnen.

So machen wir unser Bier. Mit dem Wissen, der Erfahrung und der Leidenschaft von fünf Generationen.
Unser Hirschen-Bräu.

Unser Team

Höchste Qualität der erzeugten Biere ist das wichtigste Unternehmensziel, das von den Inhabern und Mitarbeitern der Hirschenbrauerei verfolgt wird. Seit nunmehr über 150 Jahren wird für Sie Ihr Hirschen-Bräu gebraut.

Sudhaus

Im Läuterbottich werden die flüssigen Bestandteile der Maische (Malzschrot und Brauwasser) von den festen getrennt. Die Flüssigkeit nennen wir Würze, die festen Teile Treber. Nach der Würzgewinnung wird die Würze in der Sudpfanne 90 Minuten gekocht.
Während die Würze kocht, wird der Hopfen beigegeben. Die Bitterstoffe des Hopfens lösen sich in der kochenden Würze. Bei der Sorte Pils wird mehr Hopfen zugegeben, um dessen Aroma zu betonen.

Whirlpool & Wärmetauscher

Im Whirlpool wird die Würze geklärt, denn die beim Kochen ausgefallenen Trübstoffe und Eiweiße würden im Bier einen unangenehmen Geschmack verursachen und die Gärung beeinträchtigen.
Vor dem Anstellen mit Hefe muss die Würze durch einen Plattenkühler abgekühlt werden. Dabei wird gleichzeitig das für den Betrieb notwendige Warmwasser gewonnen.

Gärkeller

Im Gärkeller wird die Bierwürze vergoren. Nach der Angärung bildet sich innerhalb eines Tages eine dicke Schaumschicht, die Kräusen. Die Hauptgärung dauert sieben bis acht Tage. In dieser Zeit wird der Zucker in der Würze zu Alkohol und Kohlensäure abgebaut.

Lagerkeller

Das Bier wird nun vom Gärkeller in den Lagerkeller gepumpt. Hier muss es mehrere Wochen bei Temperaturen um 0° Celsius nachgären und ausreifen. Das geschieht in den Lagertanks, wo es sich auf natürliche Weise mit Kohlensäure anreichert und zur geschmacklichen Vollendung ausreift.

Filtration

Vor der Abfüllung in Fässer und Flaschen werden Schwebstoffe aus dem Bier herausgefiltert.

Abfüllung

Auf einer computergesteuerten Reinigungs- und Füllmaschine werden die modernen Edelstahlfässer -Kegs genannt- außen und innen gewaschen, anschließend neu befüllt.
Bei der Flaschenabfüllung durchlaufen die Flaschen zunächst die Reinigungsmaschine.
Im anschließenden Füller wird das Bier unter Gegendruck abgefüllt, um Schäumen zu vermeiden.